Bildschirme sind in allen Bereichen des Lebens im Einsatz und dazu da Informationen weiterzugeben. In Krankenhäusern und Bürgerbüros erscheinen die Daten betreffender Personen auf Knopfdruck auf dem Bildschirm, ohne dass Zeit bei der Suche nach den richtigen Akten verschwendet werden muss. Neben nützlichen Aufgaben im öffentlichen Bereich sind Bildschirme vor allem als Fernseher in den Wohnzimmern zu finden, wo sie mit Unterhaltungs-, Dokumentations- und Nachrichtensendungen einen Beitrag zu Bildung und Kultur leisten. Die Fähigkeiten der Bildschirme nehmen stetig zu, und auch wenn es der 3D-Fernseher noch nicht bis zur Marktreife gebracht hat, kommen doch jährlich neue Technologien auf den Markt. Die Vielfalt an Formaten ist bereits groß genug, um sich bei der Auswahl eines passenden Geräts vorab über die Kompatibilität informieren zu müssen.
Erleichternd hilft im Dschungel der Technik die Maxime, dass alle Geräte einer Generation auch untereinander kompatibel sein müssten. Das gilt für den gesamten Multimediabereich, von Videorekordern, über Flachbildschirme, bis hin zu Videobeamern und Dia-Projektoren. Als Standard für digitale Medien gilt seit 1987 die von IBM entwickelte VGA-Norm. Der Standard für analoge Geräte, Euro-AV, und VGA sind untereinander soweit kompatibel, dass lediglich ein VGA-Adapter notwendig ist, soll das Signal auf VGA-Monitoren wiedergegeben werden. Dasselbe trifft für die Folgetechnologie DVI zu, welche sowohl digitale als auch analoge Signale transportieren kann. Dabei spielt auch die Länge der Kabel, im Gegensatz zu VGA, eine Rolle. DVI-Kabel sollten nicht allzu lang sein, da es bei der Übertragung durch Einflüsse wie elektrische Strahlung zu Problemen kommen kann. Eine Lösung hierfür ist die Verwendung von optischen Leitungen, die auch auf einer Länge von 100 Metern noch vollkommen störungsfrei arbeiten. Der Vorteil von DVI liegt vor allem in der Bildqualität, die durch höhere Übertragungsraten der DVI-Leitungen zustande kommt. Aber auch mit dem älteren VGA-Format lassen sich Auflösungen bis zu 1920 x 1080 darstellen. Darüber hinaus hat sich, seit 2002, HDMI als weitere Technologie der Bildübertragung etabliert. Im Gegensatz zu DVI erreichte diese auch Fernsehgeräte und stellte eine Veränderung in dem Sinne dar, dass dabei keine analogen, sondern ausschließlich digitale Signale übertragen werden. Daher auch die Bezeichnung des digitalen Fernsehens, das nur mittels eines HD-fähigen Fernsehers empfangen werden kann. Für Computer sind auch HDMI-Kabel erhältlich, die eine bis zu vierfache Leistung erreichen. Dies ist vor allem bei Grafiken von Nutzen, die hohe Datenmengen beanspruchen. Dazu zählen Computerspiele, die nicht nur einfache Bilder, sondern auch aufwendige 3D-Effekte auf den Bildschirm bringen. Die Folgetechnologie steht mit dem Display-Port bereits fest, wird aber bisher vor allem von Apple-Notebooks in einer etwas abgewandelten Miniversion genutzt. Damit werden Übertragungsraten von bis zu 540 Mbyte/s und Auflösungen bis 4096 x 2560 möglich.
Das Signal aus dem Kabel ist aber nur die eine Seite der Medaille. Das beste Kabel hilft nichts, wenn das Ausgabegerät mangelhaft ist. Ebenso können Bildschirme auch nur die Qualität darstellen, zu der sie technisch in der Lage sind. Um ein maximales Ergebnis zu erzielen, sollte eine Entwicklung im Einklang aller Komponenten geschehen.